Short Track - Neuigkeiten

Short Track Rostock mit neuer Chance und Perspektive
03.09.2020

Text: NNN

Short Track-Training aktuell - Adrian Lüdtke
15.05.2020

Adrian: Gassi gehen für die ältere Nachbarin

11. 05. 2020
Adrian Lüdtke: Training an der frischen Luft. Foto: privat

Seit einer Woche herrscht in Dresden wieder Shortrack-Time. Was das Training der deutschen Kurvenflitzer betrifft: „Wir sind zwar Einzelsportler, aber ohne Team kann man nur wenig erreichen“ weiß Adrian Lüdtke, der die Ablenkung nach wochenlangen Heim-Übungen genießt. Aber auch während der konsequenten Lockdown-Zeit ließ sich der 21-Jährige nicht unterkriegen. „Ich war dennoch positiv gestimmt.“

In seinem zweiten Jahr bei der Elite hatte der Rostocker und Neu-Dresdner seine Fortschritte bestätigt, im B-Finale beim Heim-Weltcup und beim großen Showdown in Dordrecht im Semifinale, jeweils über 1500 Meter, genutzt. Und dann wollte er die Saison mit der Weltmeisterschaft in Seoul krönen. Die Realität wurde eine andere: noch Ende Februar kam das Aus für das Shorttrack-Highlight in Südkorea, seither reiht sich eine Absage von Sport-Veranstaltungen an die andere. Das Ende ist nach wie vor nicht absehbar. So sollte die WM eigentlich in den Frühherbst verschoben werden - quasi als Einstieg in die nächste ST-Saison, aber auch das scheint eher unwahrscheinlich.

Adrian, der sich im letzten Winter vor allem technisch auf ein höheres Level gehoben hatte, unternahm den Anlauf zur vorolympischen Saison auf eigene Faust. In seiner Dresdner Wohnung richtete er sich einen kleinen Kraftraum ein, griff zur Hantel, versuchte die Rumpf-Stabilität zu verbessern, probierte sich an Yoga, joggte, unternahm Touren mit Rennrad und Mountainbike: bis zu 80 Kilometer am Tag.  An die frische Luft ging es auch mit dem Hund einer älteren Nachbarin. „Gassi gehen war schon ein Highlight des Tages“, blickt Adrian Lüdtke zurück. Weniger schön empfand er einstündiges Schlange stehen vor dem Baumarkt, um Futter für seine beiden Katzen zu kaufen. Und natürlich immer mit Maske. „Die Mutti meiner Freundin nähte für Krankenhäuser und konnte auch uns versorgen.“

Weniger Sport bedeutete für den Skater von der Ostsee – der auch seine Eltern an der Küste lange nicht besuchen durfte – aber mehr Zeit fürs „Kopftraining“. „Ich konnte für mein BWL-Fernstudium ordentlich was nachholen. Während der Saison schafft man da nicht viel und so ein Gehirn-Jogging tut gut.“ Jetzt blickt er nach vorne – und behält seine Zuversicht. Vielleicht sei im Juli wieder Eistraining möglich, man müsse eben viel improvisieren. Das beginnt schon beim inzwischen wieder regelmäßigen Training in der Sporthalle. „Aber es ist, zum Beispiel beim Bandtraining mit dem Zugpartner“, nicht immer einfach, die Kontaktregeln exakt einzuhalten. Und den Kraftraum dürfen, inklusive der Betreuer, nur maximal zehn Personen nutzen.

Alles machbar. Nur den ÖPNV meidet Lüdtke aus Infektionsgründen lieber. Also geht es meist mit dem Roller zum Training. Auch an der mittlerweile recht sauberen Luft, man arrangiert sich in diesen Zeiten.

 

Foto: Adrian Lüdtke: Training an der frischen Luft. Foto: privat


Die olympische Geschichte im Short Track aus Rostocker Sicht
15.04.2020

- Nagano 1998 -

Im japanischen Nagano 1998 nahmen nicht nur Katrin Weber, Anne Eckner und Arian Nachbar vom ESV Turbine Rostock mit respektablen Ergebnissen teil, es gab auch zwei Welt- und sechs olympische Rekorde. Erneut war Südkorea erfolgreichste Nation mit 3 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze, aber auch Kanada konnte mit 2 x Gold und 2 x Bronze mehr als zufrieden sein. Je einmal Gold und Bronze ging an das Gastgeberland.

- Salt Lake City 2002 -

In Salt Lake City 2002 war auch ein Rostocker Quartett am Start: Arian Nachbar, Aika Klein, Ulrike Lehmann und Andre Hartwig. Medaillen gab es zwar nicht, aber gute Platzierungen … Edelmetall sicherten sich vor allem die Starterinnen und Starter aus Ostasien und Nordamerika.

China war in Salt Lake City mit 2 x Gold, 2 x Silber und 3 x Bronze die erfolgreichste Short Track Nation. Über zweimal Gold jubelten ebenfalls die Südkoreaner und Kanadier. Apolo Anton Ohno aus den USA gewann die 1500 Meter. Bei einem Massensturz der Favoriten aus Korea, den USA und Kanada wurde Australiens Steve Bradbury der glückliche Profiteur, der damit das erste olympische Wintersport-Gold für „Down Under“ holte.

- Turin 2006, Vancouver 2010 und Lillehammer 2016 -

Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin konnten gleich zwei Dreifach-Sieger „verzeichnet“ werden. Während Jin Sun-yu aus Südkorea Erste über 1000 Meter, 1500 Meter und in der Staffel wurde, konnte ihr Landsmann Ahn Hyun-Soo neben seinen Goldmedaillen über 1000 Meter, 1500 Meter und in der Staffel noch einmal Bronze über 500 Meter erkämpfen. Die restlichen beiden Goldmedaillen gingen an China (Wang Meng – 500 Meter) und die USA (Apolo Anton Ohno – 500 Meter).

Erneut qualifizierte sich mit Aika Klein, Arian Nachbar, dem Europameister 2005 über 1500 Meter sowie in der Staffel, sowie mit Andre Hartwig eine Rostocker Troika für die olympischen Wettbewerben. Und in Vancouver 2010 hielt Aika Klein als einzige Short Trackerin aus M-V die Fahne unseres Bundeslandes hoch. Und bei den Olympischen Jugend-Winterspielen war aus Rostocker Sicht Adrian Lüdtke am Start. In Vancouver 2010 war China mit 4 x Gold die Top-Nation, in Lillehammer 2016 hingegen wieder einmal Südkorea mit 3 Goldenen.

M. Michels

 

 


Saison-Rückblick - Rostocks Short Trackerin Betty Moeske
15.04.2020

Die Short Track-Saison 2019/20 blieb ohne "Krönung". Zwar gab es zwischen Anfang November 2019 und Mitte Februar 2020 sechs Weltcupstationen zwischen Salt Lake City und Dordrecht, aber der Saison-Höhepunkt, die WM in Seoul Mitte März 2020,  konnte wegen der Corvid 19-Pandemie nicht stattfinden - ebenso wenig wie die Deutschen Meisterschaften 2020 in Rostock. Zumindest die Elite-EM in Debrecen im Januar 2020 konnte noch durchgeführt werden und ebenso die Olympischen Jugend-Winterspiele in Lausanne ebenfalls im Januar 2020. Dort setzte Betty Moeske, Jahrgang 2003, vom ESV Turbine Rostock, die olympische Short Track-Tradition Rostocks fort.

Nachgefragt bei Betty


Betty über ihr Saison-Highlight, die Olympischen Jugend-Sportspiele,  ihre Freundin Svea, den Teamspirit beim ESV Turbine Rostock, ihre Begeisterung für Short Track und kommende Herausforderungen

"Jeder unterstützte jeden..."

Frage: Die Saison 2019/20 geht aufgrund der Covid 19-Epidemie abrupt zu Ende. Was waren für Dich persönlich die Highlights?

Betty Moeske: Das offensichtlichste Highlight meiner Saison waren natürlich die Youth Olympic Games in Lausanne. Die Erfahrung war einmalig und ich bin immer noch sehr dankbar dafür, dass ich dabei sein konnte.

Frage: Was bleibt Dir von den Olympischen Jugend-Winterspielen nachhaltig in Erinnerung? Wie war die Stimmung? Wie verliefen aus Deiner Sicht die Short Track-Wettkämpfe? Blieb Zeit, auch andere Wettkämpfe und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu besuchen?

Betty Moeske: Das, was sich mir  am meisten eingeprägte, war der Zusammenhalt im deutschen Teams. Egal welche Sportart, man sich immer gegrüßt und jedem Sportler den größten Erfolg gewünscht. Das Gefühl dazu zu gehören, hat die Stimmung im Olympischen Dorf auch sehr ausgemacht. Jeder hat jeden unterstützt.

Die Short Track-Wettkämpfe hatten ja etwas unglücklich für mich begonnen, aber ich habe mich von meinem Sturz über die 1000 Meter relativ schnell erholt. Umso größer war dann natürlich auch der Ehrgeiz, über die 500 Meter einen guten Lauf zu zeigen.

Ich glaube auch, dass mir das mit meiner neuen Bestzeit ganz gut gelungen ist. Natürlich wäre ein Startplatz in der nächsten Runde schön gewesen, aber das ist nun einmal Short Track, Stürze passieren und meine Konkurrentinnen waren ja auch sehr stark.

Wir hatten übrigens auch etwas Zeit für Kultur und haben dem Olympischen Museum einen Besuch abgestattet. Und auch bei anderen Sportarten wie Snowboarden und Eis-Hockey konnten wir ein wenig Zeit verbringen, was wirklich großen Spaß gemacht hat. Die Stimmung war beeindruckend.

Frage: Um in Lausanne starten zu können, musstest Du auch Deine Freundin Svea Rothe distanzieren. Hat dadurch Eure Freundschaft gelitten?

Betty Moeske: Svea und ich trainieren seit Anfang unserer Sportler-Karriere zusammen und wir stehen täglich in sportlicher Konkurrenz zueinander.

Unsere Freundschaft hat nicht darunter gelitten, und es war ja nicht das erste Mal, dass wir um einen Startplatz in einem hochrangigen Wettkampf gegeneinander laufen mussten.

Also so etwas wie Missgunst spielt da überhaupt keine Rolle. Man freut sich für seine Trainingspartnerin und Freundin und muss akzeptieren, wenn es einmal nicht für einen selbst reicht.

Frage: Wie ist ansonsten der Zusammenhalt beim ESV Turbine Rostock? Gibt es den speziellen Team-Spirit?

Betty Moeske: Absolut, das Verhältnis zu meinem Trainer ist großartig und das Team ist auch wirklich toll. Wir freuen uns gemeinsam über Erfolge und schwitzen gemeinsam beim Training.

Frage: Du konntest schon einige Erfolge feiern... Welcher Erfolg war Dein bislang schönster?

Betty Moeske: Als ich auf meinem Heim-Eis bei dem Europa-Cup Finale 2019 auf der Strecke 500 Meter den zweiten Platz geholt habe! Auf dieser Strecke hatte Svea den dritten Platz belegt. Diese Erfolge gemeinsam zu feiern - und das auch noch in unserer Heimatstadt - war wirklich schön.

Frage: Was sind Deine nächsten sportlichen Ziele?

Betty Moeske: Das nächste große Highlight wäre eine Qualifikation für die Junior World Championships in Salt Lake City, USA. Die finden 2021 statt. Dieses Ereignis würde eine große neue Wettkampf Erfahrung für mich bedeuten, aber gleichzeitig auch ein sehr hartes Training, weil die Qualifikation nicht so leicht zu schaffen ist.

Außerdem ist das Europa-Cup Finale, also das Finale der Star-Class Serie jedes Jahr, aufs Neue ein Ziel, welches wir uns setzen. Das wäre ein toller Abschluss der nächsten Wettkampfsaison.

Frage: Was ist überhaupt für Dich ganz persönlich das Faszinierende am Short Track? Wann wusstest Du genau, dass es "Dein" Sport ist?

Betty Moeske: Ehrlich gesagt weiß ich das nicht so genau. Ich kann nicht konkretisieren, was mich an Short Track so begeistert. Eigentlich ist alles, was dazu gehört, toll. Das Eis und die Schlittschuhe sind schon irgendwie was Besonderes.

Die Wettkämpfe führen mich in Ecken der Welt die ich sonst vielleicht nie kennengelernt hätte und ich habe Leute getroffen, welche mittlerweile wirklich gute Freunde geworden sind.

Aber nicht nur die außergewöhnlichen Erfahrungen, die ich machen kann, sind faszinierend, sondern, dass das Training auch wahnsinnig vielfältig ist. Wir machen nicht ständig das Gleiche und haben auch dadurch, dass es ein Wintersport ist, immer große Abwechslung.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass es beim Short Track einen großen Team-Spirit gibt, obwohl ja eigentlich jeder für sich selbst kämpft, kann ein Training ohne Team zum Beispiel nicht funktionieren.

Letzte Frage: Welche beruflichen Ambitionen hast Du?

Betty Moeske: Da ich ja noch einen langen Weg auf der Schulbank vor mir habe, um Shorttrack und Schule gemeinsam zu meistern, habe ich das ehrlich gesagt noch nicht so in Aussicht.

Ich versuche meine Schule - so wie meinen Sport - so gut wie möglich zu bewältigen und hoffe, dass ich mit Shorttrack auch noch eine Zeit lang nach der Schule Erfolg haben werde. Was meine zukünftigen Berufswünsche angeht, denke ich, dass ich noch etwas Zeit habe, diese zu entwickeln.

Vielen Dank, Betty! Weiterhin alles erdenklich Gute für Dich, Deine Freundin und das Team des ESV Turbine Rostock! Bleibt gesund!

... Zurückgeblickt: Die III. Olympischen Jugend-Winterspiele 2020

Die III. Olympischen Jugend-Winterspiele fanden vom 9.Januar bis 22.Januar 2020 in Lausanne statt. Dort standen 81 Entscheidungen in 16 Sportarten auf dem Programm. Insgesamt nahmen rund 1800 junge Athletinnen und Athleten aus 79 Ländern an den Wettkämpfen teil. Am erfolgreichen waren Russland bzw. die Schweiz mit jeweils zehn Goldmedaillen, gefolgt von Japan mit neun Goldmedaillen. Das deutsche Team erkämpfte achtzehnmal Edelmetall, darunter fünf erste Ränge. In den vier Einzel-Wettbewerben im Short Track holte Korea alle Goldmedaillen. In der Mixed-Staffel gewann ein multinationales Team.

M. Michels


Shorttracker Adrian Lüdtke mit Weltcup zufrieden
19.02.2020


Betty Moeske sprintet bei YOG in Lausanne
10.01.2020

KAPP UND DEGENHARDT TRAGEN DEUTSCHE FAHNE BEI JUGENDSPIELEN

Der Skip der deutschen Curler, Benjamin Kapp und Rodlerin Jessica Degenhardt tragen die deutsche Fahne bei den Eröffnungszeremonien in Lausanne und St. Moritz.

"Als ich es erfahren habe, war ich komplett überwältigt. Es ist eine große Ehre die deutsche Fahne zu tragen", sagte Kapp kurz nachdem ihm die Mannschaftsleitung die Nachricht übermittelt hatte. Auch Degenhardt misst der Auswahl große Bedeutung zu: "Wir sind ja 90 Athletinnen und Athleten hier, von denen dann zwei ausgewählt werden. Es ist eine große Ehre unter den beiden zu sein." 

Die 17-jährige Jessica Degenhardt holte bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2019 in Igls und 2018 in Altenberg jeweils die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen tritt sie in St. Moritz im Einsitzer und mit Partnerin Vanessa Schneider im Doppelsitzer an, der bei den Frauen bei den Jugendspielen erstmals im olympischen Programm ist. 

Benjamin Kapp hat schon internationale Erfahrungen im Senioren-Bereich gesammelt. Er nahm 2019 an Welt- und Europameisterschaften teil. Trainiert wird er von seinem Vater, Andreas Kapp, der als Coach der deutschen Curler auch mit in Lausanne ist und selbst dreimaliger Olympiateilnehmer im Curling ist.

Video-Statements von Kapp und Degenhardt zur redaktionellen Nutzung

Nachwuchs deutscher Olympiasieger in Lausanne mit dabei

Kapp ist dabei nicht der Einzige im Jugend Team Deutschland mit einem Olympiateilnehmer als Elternteil. Mit Eisschnellläuferin Victoria Stirnemann (ESC Erfurt), Skispringerin Anna Jäkle (Skiteam Schonach-Rohrhardsberg)  und Monobobfahrer Alexander Czudaj (BSC Sachsen Oberbärenburg) stehen drei weitere Kinder von deutschen Olympiasiegern im Aufgebot für Lausanne. Stirnemann wird dabei in Lausanne sogar von ihrer Mutter Gunda Niemann-Stirnemann betreut und gecoacht. 

Amelie Kober und Andreas Wellinger begleiten das Jugend Team Deutschland

Was die Nachwuchsportler*innen noch erreichen wollen, haben Snowboarderin Amelie Kober und Skispringer Andreas Wellinger schon geschafft: Eine erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen. Beide begleiten die deutschen Nachwuchssportler nun bei den Jugendspielen, um als Mentoren ihre Erfahrungen weiterzugeben. Wellinger, der sogar selbst den Weg vom Teilnehmer bei Olympischen Jugendspielen (Innsbruck 2012) zum Olympiasieger bewältigt hat, unterstützt das Jugend Team in Kooperation mit Top Partner adidas und ist ab dem 18. Januar in Lausanne. Kober nimmt über das IOC-Athletes365-Career -Programm für ehemalige Leistungssportler an den Spielen teil und ist die gesamte Zeit vor Ort, um auch mal einen Blick in die Organisation Olympischer Spiele zu werfen. 

dsj academy camp für junge Engagierte unter der Schirmherrschaft der Bundesjugendministerin

Parallel zu den Olympischen Jugendspielen bietet die Deutsche Sportjugend (dsj) traditionell für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren, die sich überdurchschnittlich für ihren Sport engagieren, ein besonderes Highlight an: das dsj academy camp. Das Projekt für die 25 Teilnehmenden steht in diesem Jahr in Lausanne erstmalig unter der Schirmherrschaft der Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey.

Die jungen Ehrenamtler*innen sind im deutschen Sport als Trainer und Übungsleiterinnen, Jugendsprecherinnen und Schiedsrichter, Juniorteamer und Jugendvorstände in ihren Vereinen und Verbänden überdurchschnittlich engagiert und möchten während der zwei Wochen in Lausanne für ihr Ehrenamt wertvolle internationale und olympische Erfahrungen sammeln. Im Mittelpunkt steht die Idee des „compete, learn and share“, nach der bei den Jugendspielen das gemeinsame Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung im Nachwuchsbereich neben den Wettkampfaspekt rücken. Die Teilnehmenden befassen sich dementsprechend in Workshops mit der olympischen Idee, den Aspekten von Nachhaltigkeit im Wintersport und möglichen Ansätzen zur Engagementförderung im Jugendbereich. Sie erhalten Einblicke in die Schweizer Sportstrukturen und Jugendförderung, diskutieren ihre Erkenntnisse und (interkulturellen) Eindrücke mit Persönlichkeiten aus Sport und Gesellschaft.

Natürlich machen sie auch gemeinsam Sport, erleben die Wettkämpfe und erkunden die olympische Hauptstadt Lausanne. Das dsj academy camp 2020 wird von einem vierköpfigen Team unter der Leitung von Juliane Bötel (adh), Sprecherin Jugendorganisationen der Sportverbände mit besonderen Aufgaben im dsj-Vorstand, betreut. Sie betont: „Die vielfältigen Erfahrungen und das neu entstehende Netzwerk sollen die Teilnehmenden in ihrem Engagement bestärken und sie motivieren, in ihrem Umfeld weiter im Sinne der olympischen Idee aktiv zu sein. Dafür wurden die Teilnehmenden bereits im Vorfeld in die Programmplanungen mit einbezogen, denn besonders wichtig ist uns ein partizipativer Ansatz.“

Die Olympischen Jugend-Winterspiele bei Eurosport und im Livestream

Eurosport zeigt auf seinen Sendern Eurosport 1 und 2 täglich die Youth Olympics. In der ersten Woche dreht sich dabei alles um die Ski-Alpin-Wettbewerbe. In der zweiten Woche gibt es tägliche Highlight-Sendungen. 

Auf www.teamdeutschland.de gibt es zudem tägliche Livestreams von den verschiedenen Wettbewerben aus Lausanne und St. Moritz.  

Der DOSB bei den YOG
Der DOSB versorgt Redaktionen und Fans täglich mit News zum Jugend Team Deutschland aus Lausanne. Zudem wird SID Marketing, Partner von Team Deutschland, Redaktionen täglich mit kostenfreiem Bewegtbildmaterial beliefern. Unterstützt wird die Kommunikation von den Partnern von Team Deutschland und Jugend Team Deutschland: adidas, Sparkassen-Finanzgruppe, Toyota Deutschland, Zurich und Edeka. 

(Quelle: DOSB)

 


OSP MV wünscht für das NEUE
30.12.2019


WIR WÜNSCHEN FROHE WEIHNACHTEN
23.12.2019


Das Team des Olympiastützpunktes Mecklenburg-Vorpommern wünscht allen Partnern, Trainern und Trainerinnen, den Sportlern und Sportlerinnen, den Helfer n und Helferinnen in ihren Vereinen, ihren Eltern und Angehörigen besinnliche Weihnachtstage, Stunden zum "Durchatmen und LUST auf ein NEUES!

Kufenflitzer Betty Moeske qualifiziert sich für Youth Olympic Games
05.12.2019

Text und Bild: NNN

Shorttracker Adrian Lüdtke sprintet zu neuer PB (Bestleistung)
17.10.2019

Beim letztem vorbereitenden Wettkampf auf die Weltcup-Saison, dem Invitation Cup, traf im Eisschnelllauf-Eldorado Heerenveen ein gemischtes Feld von Shortrackern u.a. aus den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Kanada aufeinander. Die Leistungen der DESG-Vertretung bei diesem letzten Härtetest konstatierten Bundestrainer Stuart Horsepool und Coach Daniel Zetzsche als zufriedenstellend. „Jetzt heißt es, auch die negativen Dinge zu verbessern und die positiven Erkenntnisse in den kommenden Wettkämpfen fortzusetzen.“ Ab Anfang November dreht sich das World-Cup-Karussell, Salt Lake City fungiert als erster Gastgeber.

Anna Seidel wurde in Friesland Zweite über 1500 m und gewann das B-Finale auf der Kurzdistanz: „Das war ein souveräner 1500-m-Vorlauf. Im Finale reagierte sie vielleicht etwas zu spät und musste dann die Lücke zu Suzanne Schulting (Anm: die erste niederländische Goldmedaillengewinnerin im Short Track und Hollands „Sportlerin des Jahres“ 2018) erst wieder schließen. Auf diesem Niveau natürlich schwierig – aber es war auch gut, den zweiten Platz zu halten.“

Adrian Lüdtke siegte über 500 Meter im B-Finale und verbesserte seine persönliche Bestzeit auf 42,002 Sekunden.

Gina Jacobs „unterbot ihre PB über 500m und zeigte ein engagiertes Rennen über 1500m.“

Leon Kaufmann Ludwig absolvierte seinen ersten offiziellen internationalen Wettkampf seit drei Jahren. „Nach Verletzungspause mit Operationen und Reha-Programmen ist er wieder im Team angekommen. Leider unterliefen ihm auf diesem Level nach der langen Zeit einige Fehler, welche teils auch im Sturz endeten.“

In den Mannschafts-Wettbewerben sah Horsepool beim Invitation Cup ein Staffel-Team der Herren, das im A-Finale leider zum Sturz kam. Und eine Damen-Staffel mit einer „souveränen Leistung“ im großen Finale. Unter dem Strich ein „erfreulicher zweiter Rang, der jedoch auch durch einen Sturz und ein Penalty zustande gekommen ist.“

Der Mixed-Relay-Wettbewerb „wurde in dieser Form noch nicht so oft von uns trainiert. Doch dafür diente diese Konkurrenz als ideale Gelegenheit, gleich zwei unterschiedliche Konstellationen an den Start zu bringen. Daraus lässt sich ggf. das optimale Team formen.“

(DESG-Team in Heerenveen: Anna Seidel, Gina Jacobs, Anna Katharina Gärtner, Lisa Eckstein

Adrian Lüdtke, Christoph Schubert, Yanghun Ben Jung, Leon Kaufmann Ludwig)

Text: DESG


Short Tracker Adrian Lüdtke zuversichtlich in die neue SAISON
02.09.2019

Adrian: Ranklotzen für den Winter

Was beinhaltet ein normaler Trainingstag in Dresden? Shorttracker Adrian Lüdtke (21) zählt auf: “Um 8 Uhr stehen wir auf dem Eis – und nach insgesamt acht Stunden, inklusive Radfahren und Krafttraining, fällt man oft einfach nur ins Bett.” Aber das passiert nicht immer. Der junge Rostocker kümmert sich um sein BWL-Fernstudium (“meist in der Mittagspause”), in seiner 50-qm-Wohnung gilt es aufzuräumen und zu kochen. Häufig kommen Vollkornnudeln, Reis, Gemüse, etwas Fleisch auf den Tisch. Und hinterher noch abwaschen. Für Exkursionen durch das schöne Dresden, wo sich der Skater von der Ostsee inzwischen wöhlfühlt, bleibt definitiv kaum Zeit. Und das in der wettkampfreien Zeit.

Bundestrainer Stuart Horsepools Pensum ist immens. Das sagen alle, ob Anna Seidel oder Bianca Walter. Lüdtke meint: “Ja manchmal wünsche ich mir neue Beine und Knie”, aber nur mit diesem Programm komme man im Winter näher an die Weltklasse heran. “Es ist sehr hart, aber wir wollen auch ranklotzen.” Erste Tests offenbarten, dass Adrian schon den Leistungs-Status von 2018 erreicht hat. Auch das Teamwork hilft: 15 bis 16 Athleten bilden im Stützpunkt an der Elbe die Shorttrack-Speerspitze der DESG. “Wir sind zwar Einzelsporter, aber in unserem Sport kann man ohne Mannschaft nichts erreichen. Das gemeinsame Training ist auch gut für die Motivation.”

In seiner ersten Saison hatte Adrian Lüdtke sich und sein Umfeld mit guten Resultaten überrascht. Beim Weltcup in Dresden erreichte er das B-Finale über 1500 m. Bei den Weltmeisterschaften im März bestätigte der Newcomer seine Fortschritte mit Platz 8 über 1000 m und Rang 15 in der Dreistrecken-Gesamtwertung. “Jetzt bin ich gespannt, wie es weiteregeht. Das große Ziel heißt Olympia 2022.” Und wenn es vorher wieder in Finals reicht, umso besser.

Fit ist er allemal. Auch durch den vierwöchigen Bundeswehr-Grundwehrdienst, den er – zusammen mit Anna Seidel – in Hannover absolvierte. Nach dem Trainings-Modus folgen bald erste Test-Wettkämpfe. Die polnischen Skater kommen zum Gegenbesuch nach Sachsen, dann geht es auch um die Weltcup-Startplätze. Volles Programm für alle “Dresdner”. Aber nebenher will Adrian noch den Führerschein machen, im Moment radelt er zur EnergieVerbund-Arena.

Details

Geschrieben von DESG_Presse

 Veröffentlicht: 29. August 2019


Adrian Lüdtke beim Short Track Weltcup
02.11.2018

Text und Infos aus der NNN - DANKE!

Wir als OSP MV (Rostock) wünschen Adrian viel Erfolg und danken den Unterstützern 
(Trainer, Eltern, Schule, Verein und OSPA Sportstiftung)!



Populärste Rostocker Sportler durch die NNN geehrt
18.04.2018



Text: Norddeutsche Neueste Nachrichten 

Short Track-Junioren-WM: Korea räumt ab - Adrian Lütke wird 11. über 500 m
05.03.2018


JWM STDas Juniorenteam bei der Shorttrack-WM in Polen. Foto: TeamShort Track im März. Kein einfaches Unterfangen, wenn beim Saison-Highlight in Polen rekordverdächtige Teilnehmerfelder bei den Junioren-Weltmeisterschaften am Start stehen. Jeweils 80 Aktive bei den Jungs, über 70 bei den jungen Damen. Darunter Top-Stars mit frischem Lorbeer. Die aus Ghana stammende Amerikanerin Maame Biney (18) hatte gerade bei den Olympischen Spielen einen starken 14. Platz über 500 m herausgelaufen. Jetzt holte die frühere Eiskunstläuferin – erwartungsgemäß – Gold beim Showdown des Nachwuchses.

Die sechsköpfige DESG-Delegation hielt sich besser als erwartet – und gewann einige Plätze im Vergleich zu den vergangenen Titelkämpfen. Adrian Lütke (19) aus Rostock holte die Plätze 11 (500 m) und 17 in der Dreistrecken-Addition. Luca Löffler (Oberstdorf) belegte Rang 25. In der Team-Verfolgung kämpfte sich die Staffel ins Viertelfinale, bis ein Sturz nach 12 Runden die Hoffnungen begrub.

Bei den Mädels gelang Gina Jacobs aus Dresden die beste Platzierung mit dem dem 13. Rang im 1000 m-Rennen. Aufgrund eines Penalties über 1500 m konnte die 19-Jährige aber keine Punkte für das Gesamtranking einfahren. “Küken” Anna Beiser (17) aus Oberstdorf konnte über 1500 m (29.) und 500 m (30.) andeuten, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen ist. Und schon ging es zurück: per Bus aus Polens neuem Eis-Eldorado in Tomasuzow Mazowiecki retour nach Elbflorenz. In Erinnerung blieb bei den beiden Coaches Johannes Markert und Arian Nachbar vor allem der südkoreanische Rundumschlag auf allen WM-Einzelstrecken bei den Herren. Mit einem Podestplatz gaben sich die Asiaten auf keiner Einzeldistanz zufrieden. Der Nachwuchs aus den Land der Morgenstille machte in Polen an jedem Nachmittag odentlich Radau. Beindruckend, aber nicht unerwartet. Short Track ist die absolute Nummer 1-Sportart im Winter, das hatten die Games in Gangneung gerade eindrucksvoll dokumentiert.

Details
Geschrieben von DESG Presse

regionale Presse NNN

Polens Eis-Eldorado bittet zu ST-WM
01.03.2018

jun st wm 2Die kommenden Champions... 
Foto: DESG
Polen hat ein neues Eissportzentrum der Superlative. Die erste überdachte Kunsteisbahn des Landes, am 27. Dezember letzten Jahres feierlich eröffnet, bietet Eisschnelllauf und Short Track ein funktionelles Zuhause, gelegen in der 60 000-Einwohner-Stadt Tomaszow Mazowieckim. Dorthin wurde auch die Junioren-WM der Kurvenkratzer am Wochenende verlegt. Nicht in die Hauptstadt Warschau, sondern in die Woiwodschaft Lodz. Ein wahres Schmuckkästchen die Arena Lodowa, in dem jetzt der DESG-Nachwuchs seinen Saison-Höhepunkt erlebt. Vier Jungs und zwei Mädchen wurden nominiert - und sollen, unter der Ägide der beiden Trainer Johannes Markert und Arian Nachbar, Tuchfühlung zur Weltspitze aufnehmen. Ein großes Unterfangen.

Während der Saison konnte der 19-jährige Adrian Lüdtke mit ordentlichen Resultaten, u.a. bei den Starclass Races, auf sich aufmerksam machen. Der Rostocker steht an der Spitze der DESG-Delegation, der die gleichaltrigen Luca Löffler aus Oberstdorf und Moritz Kreuseler (Rostock) angehören. Die Zukunft vor sich hat Robin Bendig (Dresden/17). Bei den jungen Damen sollen Gina Jacobs (19/Dresden) und Anna Beiser (17/Oberstdorf) WM-Erfahrungen in Polens Eis-Eldorado sammeln.

www.desg.de


LAND UND LANDESSPORTBUND SCHLIESSEN SPORTPAKT 2018 BIS 2021
01.03.2018

Das Land verstärkt seine finanzielle Unterstützung für den Sport in Mecklenburg-Vorpommern und stellt in den Jahren 2018 bis 2021 insgesamt bis zu 4 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung. Über die Verwendung der Mittel haben das Land und der Landessportbund einen Sportpakt geschlossen. Sportministerin Birgit Hesse, der Präsident des Landessportbundes (LSB), Andreas Bluhm, und der LSB-Geschäftsführer, Torsten Haverland, haben ihn gestern in Schwerin unterzeichnet.

„Bewegung und Sport sind gesund und machen Spaß“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Sport ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die keine Altersgrenze kennt. Sport fördert das Miteinander und den gegenseitigen Respekt. Mit dem Sportpakt machen wir klar, dass dem Land diese Werte wichtig sind. Heute ist deshalb ein guter Tag für den Sport. Ich freue mich, dass wir den Sport im Land stärker fördern können. Die zusätzlichen Mittel kommen insbesondere den Sportvereinen zu Gute, in denen sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren“, betonte Hesse.

Sportpakt: Verteilung der Fördermittel

Pro Jahr sind über den Sportpakt bis zu 1 Mio. Euro zusätzlich für die Sportförderung vorgesehen: 500.000 Euro stehen für den Erwerb von Großsportgeräten zur Verfügung. Weitere 250.000 Euro pro Jahr sind zur Stärkung des Ehrenamts im Sport, der Förderung der Integration, der Förderung des Kinder- und Jugendsports sowie der Förderung des Behinderten- und Gehörlosensports eingeplant. Außerdem unterstützt das Land den Nachwuchsleistungssport jährlich mit bis zu 250.000 Euro.

„Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, eine Vereinbarung wie den Sportpakt zu schließen“, sagte der Präsident des Landessportbundes, Andreas Bluhm. „Zusätzlich zum Sportfördergesetz versetzt uns der Sportpakt in die Lage, mit einer vierjährigen Planungssicherheit einzelne Schwerpunkte in der Sportentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns, wie z. B. die Bezuschussung von Großsportgeräten und den Nachwuchsleistungssport, noch mehr zu fördern. Das ist ein wirkungsvolles Bekenntnis der Landesregierung zum Sport“, so Bluhm.

Erwerb von Großsportgeräten: 500.000 Euro

Das Land unterstützt die Sportvereine bei der Anschaffung von Sportgeräten. Neben dem Materialverschleiß müssen viele Geräte ausgetauscht werden, weil sie den geforderten Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprechen. Moderne Großsportgeräte sind wichtig, um Training und Wettkämpfe abzusichern. So können u. a. die Anschaffungen von Sportmatten, Kanu- und Ruderbooten, Hockeyrollstühle, Sportgeräte für das Turnen, Groß- und Kleinfeldtoren unterstützt werden.

Stärkung des Ehrenamts, Integration, Kinder- und Jugendsport, Behinderten- und Gehörlosensport: 250.000 Euro

Das Budget für die Realisierung von Ehrenamtsprojekten ermöglicht dem Landessportbund, Vereine unbürokratisch zu unterstützen. Der Leichtathletikverband will beispielsweise ein Volunteer-Programm zur Deutschen Jugendmeisterschaft im Juli 2018 in Rostock auflegen. Um das Miteinander zu fördern und Vielfalt in die Sportlandschaft zu bringen, will der LSB das bestehende Bundesprogramm „Integration durch Sport“ durch Landesmittel verstärken. Im Bereich des Kinder- und Jugendsports soll die Begeisterung von Mädchen und Jungen für den Vereinssport vermehrt geweckt werden. Geplant sind u. a. Miniturniere oder eine Kinderturninitiative. Beim Behindertensport soll vor allem die Trainersituation verbessert werden. 


Nachwuchsleistungssport: 250.000 Euro

Talente suchen, Talente finden, Talente fördern – Die stetig voranschreitende Professionalisierung des internationalen Spitzensports erfordert professionelle Förderelemente und -strukturen auch auf Landesebene. Die Talentförderung und Kaderathletenförderung sollen verstärkt und die Eltern der Kaderathleten in den Internaten der Eliteschulen des Sports, dazu zählen die Sportgymnasien in Rostock, Neubrandenburg und Schwerin, stärker unterstützt werden. Hintergrund sind vor allem gestiegene Kosten bei der Unterbringung der Athletinnen und Athleten.

Sportförderung des Landes insgesamt

In den Haushaltsjahren 2018/2019 stehen jeweils rund 10 Mio. Euro für die Sportförderung in Mecklenburg-Vorpommern bereit. Über das Sportfördergesetz stellt das Land jährlich 8,95 Mio. Euro bereit. In den vergangenen Jahren belief sich diese Summe auf lediglich 8,7 Mio. Euro. Die zusätzlichen Mittel in Höhe von 250.000 Euro sind insbesondere für eine Anpassung der Trainergehälter in den zehn Schwerpunktsportarten gedacht. Hinzu kommen weitere Landes- und EU-Mittel (ELER) für den Sportstättenbau sowie Fördermittel aus dem Strategiefonds, so dass die Zuwendungen für den Sport im Jahr 2018 auf insgesamt über 14 Mio. Euro steigen.

www.lsb-mv.de


Rostockerin feiert bei den Spielen in SÜDKOREA
13.02.2018



Rostocker Short Tracker Adrian Lüdtke bei der EM am Start
12.01.2018

Countdown zum Start der EM in Dresden läuft

Adrian Lüdtke (stehend 4.v.r.)

Vom 12. bis 14. Januar 2018 kämpfen 139 Athleten – 62 Damen und 77 Herren - aus 26 Ländern nur vier Wochen vor den Olympischen Spielen in der EnergieVerbund Arena um den EM-Titel. Am Mittwoch stellten sich die deutschen Athleten und Verantwortlichen den Fragen der Journalisten. Die Wettkämpfe in Dresden bieten für die Herren - insbesondere den Weltcup-Starter Christoph Schubert - die letzte Chance, um noch die nationale Qualifikationsnorm des DOSB für die Winterspiele in Südkorea zu erfüllen (1500 m A-Finale, 500 und 1000 m B-Finale). „Wir werden mit einer Damen- und einer Herrenstaffel sowie insgesamt fünf Einzelstartern an der Europameisterschaft teilnehmen. Besonders für unsere beiden Damen ist der Wettkampf der letzte Härtetest vor den Olympischen Spielen. Es geht darum, Selbstvertrauen zu sammeln“, sagt Daniel Zetzsche, kommissarischer Bundestrainer.

"Ich habe natürlich noch das Ziel die Norm des DOSB zu erreichen. Sie ist hart, aber machbar", macht Schubert klar. Mit weniger Druck gehen der Rostocker Adrian Lüdtke und der Dresdner Tobias Pietsch an den Start. „Für mich bedeutet die Europameisterschaft eine neue Erfahrung im Seniorenbereich. Ich möchte mich zunächst orientieren und sehen, wo ich im internationalen Vergleich stehe", sagt Lüdtke. Und Pietsch fügt hinzu: „Es wird unglaublich aufregend. Ich bin sehr gespannt, was bei meinem ersten Start bei einer Europameisterschaft für mich drin ist. Meine Familie wird natürlich komplett in der Arena sein.“

Unter anderen Gesichtspunkten starten die Olympiaqualifikantinnen Anna Seidel und Bianca Walter in die Europameisterschaft. „Ich mache mir persönlich keinen Druck, sehe es als letzte Testmöglichkeit und möchte deshalb auch einiges probieren. Mein Ziel ist es, mindestens auf einer Strecke ein Finale zu erreichen", so Seidel. Und Bianca Walter ergänzt: „Zunächst bin ich unheimlich froh, dass wir mit der Staffel an den Start gehen können. Platzierungswünsche habe ich nicht vor Augen. Ich hatte in den letzten Wochen mit einer kleinen Verletzung zu kämpfen, möchte vor dem Dresdner Publikum die maximale Leistung abrufen, die Atmosphäre genießen.“

Erstmals wird in Dresden mit einem neuen Bandensystem gearbeitet, welches sich schon in den ersten Trainingseinheiten bewährt hat. "Die technische Kommission des Weltverbandes hat sich dafür ausgesprochen, ab 2019 verbindlich mit neuen Vorgaben zu arbeiten. So sollen flexible Matten- bzw., wie von uns angewendet, sogenannte Hybridsysteme mit Fixpunkten verwendet werden, um die Sicherheit der Athleten zu verbessern. Fast alle Standorte begeben sich damit auf Neuland. Wir sehen die Umsetzung jedoch als Visitenkarte für künftige Veranstaltungen", sagt DESG-Vizepräsident und Organisationsleiter Uwe Rietzke. Auch Dresden Sportbürgermeister Dr. Peter Lames unterstreicht die Flexibilität des Standortes: "Wir schreiben Tradition fort, trauen uns aber auch zu, neue Wege zu gehen. Wir sind stolz, dass wir mit der Verwendung des neuen Bandensystems eine Neuerung umsetzen und einen neuen Sicherheitsstandard vorweisen können. Es ist eine klare Ansage unsererseits in Richtung des internationalen Verbandes.“

Der Ticketvorverkauf läuft über die Online-Plattform etix sowie an allen Vorverkaufsstellen. Dauerkarten für alle drei Tage sind für 29 Euro (ermäßigt 19 Euro) erhältlich. Tagestickets gibt es für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro). Familien profitieren vom Tagesticket für zwei Erwachsene und ein Kind zum Preis von 30 Euro an. Jedes weitere Kind zahlt nur fünf Euro. Dauerkarten sind für die Familie zum Preis von 58 Euro (jedes weitere Kind 10 Euro) erhältlich. Als Kind zählt der Nachwuchs im Alter von sechs Jahren bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres. Kinder unter sechs Jahren erhalten grundsätzlich freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch.  Am Freitag sind Tagestickets bereits zum Preis von acht Euro bzw. ermäßigt fünf Euro erhältlich.

Teamkader Deutschland: Anna Seidel, Bianca Walter, Gina Jacobs, Tina Grassow / Christoph Schubert, Adrian Lüdtke, Tobias Pietsch, Felix Spiegl, Florian Becker

Einzelstarter Damen: Anna Seidel, Bianca Walter

Einzelstarter Herren: Christoph Schubert, Adrian Lüdtke, Tobias Pietsch


Details: Geschrieben von DESG Presse


Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !
28.11.2017

Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !

Der Landessportbund, die Ostsee-Zeitung sowie NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin rufen vom 2. Dezember 2017 bis zum 13. Januar 2018 wieder gemeinsam auf, den Sportler, die Sportlerin und das Team des Jahres 2017 in Mecklenburg-Vorpommern zu wählen.

Auf der Sportgala des Landessportbundes am 24. Februar 2018 im Radisson Blu Hotel Rostock wird das Geheimnis gelüftet.

Die Sportgala wird von der AOK Nordost und die Provinzial Brandkasse Nord unterstützt.

Sie haben zwei Möglichkeiten zur Stimmenabgabe:
• online auf www.mv-sportlerdesjahres.de
• per Coupon in der OSTSEE-ZEITUNG

Die OSTSEE-ZEITUNG und NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin bewerben die Aktion im gesamten Verbreitungs- bzw. Sendegebiet, so dass viele Bürger von der Chance erfahren, ihre „Sportlerin des Jahres", ihren "Sportler des Jahres" und ihr "Team des Jahres" mitbestimmen zu können.

Am 14. November hat die Jury nach sportlichen Kriterien Athleten für die Wahl nominiert.
Zur Jury gehören Vertreter des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Ostsee-Zeitung und des NDR Landesfunkhauses.

In der Print- und Online-Ausgabe der Ostsee-Zeitung vom 2. Dezember sowie im Internet von Landessportbund, NDR 1 Radio MV und dem Nordmagazin werden alle Kandidaten der Sportlerwahl vorgestellt.

Mit Ihrer Stimme nehmen Sie - gemäß den Teilnahmebedingungen - automatisch an der Verlosung unserer Preise teil.

Und der Hauptpreis ist in diesem Jahr eine wunderschöne Kreuzfahrt ins Baltikum auf AIDAmar.


WADA VERBOTSLISTE 2018
19.10.2017

Anti-Doping-Kampf: WADA veröffentlicht Verbotsliste 2018

18.10.2017

Die neue Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) für das Jahr 2018 ist nun veröffentlicht worden. Das gab die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) in Bonn bekannt.

Änderungen betreffen insbesondere folgende Kategorien:

·         Neu aufgenommen in Kategorie „S2. Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Substanzen und Mimetika“ sind die Wachstumsfaktoren Thymosinbeta 4 und das davon abgeleitete TB-500. Beide Substanzen sind nicht als Arzneimittel zugelassen, Thymosinbeta 4 befindet sich in klinischen Studien zur Behandlung bestimmter Augenkrankheiten.

·         Tulobuterol ist als ein weiteres Beispiel für verbotene Beta-2-Agonisten in Kategorie „S3. Beta-2-Agonisten“ genannt.

·         Glycerol, ehemals gemäß Kategorie „S5. Diuretika und Maskierungsmittel“ als Plasma-expander verboten, ist in dieser Form ab 2018 erlaubt.

·         Neu in die Kategorie „S6. b: Spezifische Stimulanzien“ hinzugefügt, ist die Substanz 1,3-Dimethylbutylamin. 1,3-Dimethylbutylamin ähnelt in seiner Struktur und Wirkung dem bereits seit einigen Jahren in der Verbotsliste genannten Methylhexanamin (= 1,3-Di-methylamylamin) und kann, wie dieses, ebenso in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein.

·         Alkohol ist ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr Bestandteil der Verbotsliste.

·         Intravenöse Infusionen sind ab 2018 in einem Volumen von 100 mL und einem zeitlichen Abstand von mindestens 12 Stunden erlaubt, wenn die enthaltenen Substanzen erlaubt sind. Bis Ende 2017 beträgt das maximal zulässige Volumen 50 mL und dieses darf frühestens nach 6 Stunden erneut verabreicht werden.

Die NADA kündigte an, die Verbotsliste 2018 und die Änderungen nun ins Deutsche übersetzen zu lassen und zum Jahreswechsel auf der NADA-Homepage zur Verfügung zu stellen. Die englische Version der Verbotsliste 2018, ebenso wie die Erläuterungen zu den wichtigen Änderungen der neuen Verbotsliste und das Monitoring Program finden sich Opens external link in new windowonline.

(Quelle: NADA)


SHORT TRACK - DEUTSCHLAND CUP 2017 in ROSTOCK
10.10.2017


WADA-VERBOTSLISTE 2018
10.10.2017


www.leichtathletik.de/news/news/detail/wada-veroeffentlicht-verbotsliste-fuer-2018/

Olympia: Bridgestone Deutschland startet Kommunikationskampagne
28.04.2017

Sportdeutschland bewegt sich

Hier ist der Link zum Thema:

https://www.egalwaskommt.de/

Große Bühne für Shorttrack-Talente
23.03.2017

Die letzte Station für die Shorttrack-Junioren heißt Hasselt. Und das Europacup-Finale im flämischen Belgien ist der Saison-Höhepunkt für die Sportler der verschiedenen Altersklassen, vor allem für die „Kids“ ein seltenes Zusammentreffen mit den Besten der anderen Nationen. Das ist viel mehr als Reinschnuppern, sondern Kräftemessen auf hohem Niveau. Für den DESG-Nachwuchs eine zwingende Herausforderung, sich frühzeitig zu stellen. Elf deutsche Sportler aus den Bereichen Senioren ( 18), Junioren A/B/C/D gehen von Freitag bis Sonntag an den Start. Betreut von Junioren-Bundestrainer Diana Scheibe, die am letzten Wochenende bei den JDM in Chemnitz aufmerksame Beobachterin war.

Erstmals hatte die sächsische Metropole, Eisschnelllauf-Heimat von Sprint-Überflieger Nico Ihle, die Shorttracker zu Gast. Die Verantwortlichen um DESG-Vizepräsident Uwe Rietzke notierten bei den Deutschen Meisterschaften eine gute Organisation bei weit über 100 eiskalten Vergleichen – die Kurvenflitzer würden gerne wiederkommen – nach Chemnitz.

Die Meister von Chemnitz im Mehrkampf:

Junioren A (17/18 Jahre): Adrian Lüdtke (ETR Rostock), Juniorinnen B (15/16): Anna Katharina Gärtner (EVD Dresden), Junioren B: Robin Bendig (EVD Dresden), Juniorinnen C (13/14): Lara Kroner (EHC Klostersee), Junioren C: Johann Kaiser (EHC Klostersee), Juniorinnen D (11/12): Betty Moeske ETR Rostock), Junioren D: Thomas Schmaus (DEC Inzell)

Team Germany in Belgien:

Gina Jacobs, Tobias Pietsch, Aline Lenke, Anna Baber (EVD); Anna Beiser, Robin Tenzer (ECO, Oberstdorf); Betty Moeske, Svea Rothe, Maria Deike (ETR); Till Schäfer (Mannheimer ERC), Florian Becker (DEC). 

Details

Geschrieben von DESG Presse


McLaren-Bericht: Hörmann will Klarheit
23.02.2017

Alfons Hörmann fordert Klarheit in Sachen McLaren-Bericht

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erneut zeitnah Konsequenzen aus dem Bericht des WADA-Sonderermittlers Richard McLaren gefordert.

 "In den nächsten vier bis sechs Monaten muss in Sachen McLaren-Bericht Klarheit geschaffen sein, sonst entsteht wie vor Rio wieder ein zu großer Zeitdruck für die dringend notwendigen Entscheidungen auf internationaler Ebene", sagte Hörmann im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

 Große Hoffnungen verbindet der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes mit der Analyse des Berichts jedoch nicht. "Ich hoffe, dass diesmal konsequent gehandelt wird, aber aufgrund der juristischen Faktenlage ist zu befürchten, dass mehr russische Athleten in Südkorea dabei sein werden, als uns lieb sein kann", sagte Hörmann.

 Vor den Spielen im vergangenen Sommer hatte der erste Teil des McLaren-Berichts im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) staatlich gestütztes Doping in Russland nahegelegt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verzichtete auf den Ausschluss Russlands und überließ die Entscheidung über mögliche Sperren den Weltverbänden, in Rio gingen letztlich fast 300 russische Athleten an den Start. Der zweite McLaren-Report bestätigte die ersten Erkenntnisse. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

www.sport.de


Olympia: Doppelvergabe "nun wahrscheinlicher"
23.02.2017

 Dem IOC gehen die Olympia-Kandidaten aus

Der Rückzug Budapests als Bewerber für Olympia 2024 ist ein erneuter Schlag für das IOC und nährt die Spekulationen um eine Doppelvergabe der Spiele 2024 und 2028.

Wieder ein Korb für das IOC, doch dieses Mal dürfte sich der Frust in Grenzen halten. Denn sollte das Internationale Olympische Komitee am 13. September die Sommerspiele 2024 und 2028 tatsächlich in einem Zug vergeben, hätte Budapest eh keine Rolle gespielt. Hierfür sind Paris und Los Angeles vorgesehen.

Und dennoch ist der Rückzug von Budapest bitter. Nach Boston, Hamburg und Rom sprang nun schon der vierte Kandidat ab. Jeder Rückzug stellt die olympische Idee in Frage. Das IOC wollte den Vorgang nicht kommentieren. Man warte ab, bis man eine offizielle Mitteilung des Nationalen Olympischen Komitees Ungarns erhalte, hieß es.

"Entscheidung negativ für IOC"

"Natürlich ist diese Entscheidung negativ für das IOC", sagte IOC-Ehrenmitglied, Walther Tröger. Die Argumente der Olympia-Gegner machten eins klar, "man vertraut der Agenda von IOC-Präsident Thomas Bach nicht, vor allem in der Frage, wie das IOC mit seinen Bewerbern umgeht", sagte der 88-Jährige.

Besonders bitter: Wieder scheiterte eine Bewerbung an der Meinung der Bürger. Eine Gruppe von Aktivisten hatte in der ungarischen Metropole über 250.000 Unterschriften gesammelt und damit ein Bürgerreferendum erzwungen. Darauf wollten sich die Politiker um Ministerpräsident Viktor Orban nicht mehr einlassen - hätte es doch eine krachende Niederlage gegeben.

Los Angeles und Paris favorisiert

So verbleiben nur noch Paris und Los Angeles im Rennen, beide wie gemacht für eine Doppelvergabe auf der IOC-Session am 13. September in Lima. Paris könnte für 2024 den Zuschlag erhalten, LA für die Spiele vier Jahre später. "Es ist nun wahrscheinlicher, dass man beide Spiele zusammen vergibt", sagte Sportökonom Wolfgang Maennig.

Wie der Ruder-Olympiasieger von 1988 glaubt, könne es sich das IOC bei einer Abstimmung für 2024 nicht erlauben, eine dieser wichtigen Städte durchfallen zu lassen. "Dieser Kandidat schmollt und kommt für 2028 nicht wieder", so Maennig.

Nach Einschätzung von Tröger hatte die Debatte um die Doppelvergabe einen negativen Einfluss auf Budapest. "Das ist ein Verlierer, der aus der politischen Lage und aus der Diskussion um die Doppelvergabe entstanden ist", sagte Tröger. Dass der Name der ungarischen Hauptstadt in der Debatte nie eine Rolle gespielt hat und nur immer Los Angeles und Paris genannt wurden, hätte "den letzten Ausschlag für das Nein gegeben".

Absage-Flut stellt IOC vor Probleme

Die Liste der Rückzieher-Städte ist mittlerweile lang und stellt das IOC und seine Reformbemühungen in kein gutes Licht. Auch vor den Winterspielen 2022, die in Peking stattfinden, hat es in München, Krakau, Lemberg und Stockholm vier Aussteiger gegeben. Am Ende blieben mit Peking und Almaty/Kasachstan gerade mal zwei Kandidaten über - wie nun auch für 2024.

"Was passiert eigentlich, wenn noch einer der beiden Kandidaten zurückzieht. Gar nicht auszudenken", meinte Tröger und sprach einen wunden Punkt an. Maennig findet zumindest den Gedanken nicht völlig abwegig. "Auch in Paris gibt es eine große Mehrheit gegen Olympia", sagte der Experte: "Doch dort verzichten sie auf ein Referendum - zum Glück für die olympische Familie."

www.sport.de


LEV MV sucht Nachwuchstrainer/in im Short Track für Rostock
09.02.2017

Der Landeseissport-Verband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LEV MV) sucht zum 01.03.2017 
in der Schwerpunktsportart Short Track einen / eine Nachwuchstrainer / Nachwuchstrainerin (NWT) am Standort Rostock.

Der/die NWT arbeitet als Teil des Trainerteams Short Track am Bundesstützpunkt-Nachwuchs (BSP-N) und Landesleistungszentrum (LLZ) Short Track in Rostock. 
Dieses Trainerteam besteht derzeit aus dem OSP-Trainer Short Track, dem Landestrainer Short Track und dem LEV-NWT Short Track sowie dem Leiter des BSP-N. 
Der/die NWT trainiert den Short Track Nachwuchs, das entspricht in der Regel einem Altersbereich von 5 bis 9 Jahren. 
In Ausnahmen kann es sich bei entsprechender sportlich-motorischer Eignung auch um jüngere oder bei sogenannten Quereinsteigern auch um ältere Sportler/innen handeln, die in der Nachwuchsgruppe trainiert werden.

Die Aufgabenbereiche des/der LEV-NWT in der Sportart Short Track sind vielfältig und haben neben der sportlichen Ausbildung der anvertrauten Kinder auch deren individuelle Persönlichkeitsbildung und gruppenspezifische Sozialisation zum Ziel. 
Eine pädagogische Ausbildung des/der NWT wäre insofern von Vorteil, eine Trainer-B-Lizenz ist Mindestvoraussetzung. 

Der/die NWT ist zuständig für die Nachwuchssichtung und -gewinnung, die Ausbildung schlittschuhtechnischer Grundfertigkeiten, die eigenverantwortliche Organisation und Durchführung des Wettkampfsystems und der Trainingslager für den Nachwuchsbereich, Organisation und Durchführung des etablierten Moduls „Schuleislaufen“. 
Ebenfalls obliegt dem/der NWT die Bearbeitung des schwerpunktsportartbezogenen Antragswesens der Sportart Short Track und die entsprechende Zusammenarbeit mit den Institutionen Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern e.V., Hansestadt Rostock Amt für Schule und Sport sowie der Abteilung Short Track im Energiesportverein Turbine Rostock e.V..

Die regelmäßigen Arbeitszeiten sind flexibel und an den Anforderungen des Trainings- und Wettkampfsystems zu orientieren. Wochenendarbeit wird hierbei nicht extra vergütet.

Ihre aussagefähige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 24.02.2017 an den Short Track Obmann im LEV, Herrn Mario Bäumler, möglichst in digitaler Form an die Emailadresse baeumler@osp-mv.de, alternativ postalisch an die Geschäftsstellenadresse des LEV M-V.

Olympiamannschaft wird zu „Team Deutschland“
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Am 9. Februar 2018 werden die deutschen Wintersportlerinnen und -sportler in PyeongChang unter neuem Namen, mit neuem Logo auf der Brust und mit einer klaren Haltung in die 23. Olympischen Winterspiele starten.

 

 

Team D ist das neue Markenzeichen der deutschen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer. Logo: DOSB

Das „Team Deutschland“ ist aber weit mehr als die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Ab sofort findet die Kommunikation rund um die olympischen Athletinnen und Athleten unter dieser Klammer statt – auch in der Zeit zwischen den Spielen. So unterschiedlich und heterogen die Athletinnen und Athleten aus den verschiedenen Sportarten auch sind, sie haben dasselbe Ziel vor Augen: als Teil von „Team Deutschland“ die magischen Momente erleben, die es nur bei Olympischen Spielen gibt. Dafür gehen sie täglich an ihre Grenzen und wachsen nicht nur während der Olympischen Spiele, sondern jeden Tag über sich hinaus – stets fair und mit Respekt.

Diese Haltung spiegelt sich im neuen Logo von Team Deutschland wieder: Der Fokus liegt auf dem D in Nationalfarben, dessen Geradlinigkeit die klare Positionierung für fairen und sauberen Sport symbolisiert, das durch seine fließenden, runden Formen aber auch Dynamik sowie Sympathie, Emotionalität und Freude am Sport ausdrückt. Gleichzeitig stellt das neue Logo das Team selbst optisch klar in den Mittelpunkt und würdigt dessen herausragende Leistung.

Moritz Fürste, Doppel-Olympiasieger im Hockey, der den Prozess als Direktor Sportmarketing der Agentur thjnk begleitet hat, freut sich über das Ergebnis: „Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die Marke `Team Deutschland` zu entwickeln, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und dem Ganzen ein neues Gesicht zu geben, das widerspiegelt, was uns als Team ausmacht. Wir arbeiten hart für unsere persönlichen Erfolge, spielen aber immer fair. Wir respektieren unsere Gegner und machen unsere Fans stolz, indem wir immer wieder über uns hinauswachsen. Und das das ganze Jahr über, nicht nur bei Olympischen Spielen.“

Auch zahlreiche weitere Athletinnen und Athleten waren in den Prozess eingebunden, der im März 2016 begann. In die qualitative Marktforschung, umgesetzt vom rheingold Institut Köln, und in prozessbegleitende Feedbackgespräche wurden Sommersport- und Wintersportathleten, erfahrene Olympiateilnehmer und Nachwuchsathleten, Mannschafts- und Einzelsportler, männlich und weiblich, mit einbezogen. Zudem wurden Aussagen von Sportlerinnen und Sportlern in Interviews oder in den sozialen Netzwerken berücksichtigt. Im Herbst 2016 wurden ca. 500 Athletinnen und Athleten (Olympiateilnehmer/innen Rio und Sotschi) zur Positionierung befragt. Von 160 Athletinnen und Athleten, die sich beteiligten, gaben 93 Prozent an, sich mit der Positionierung stark oder sehr stark (75 %) zu identifizieren. Das Logo entstand auf dieser Grundlage durch die loved GmbH.

Säbelfechter Max Hartung, Olympiateilnehmer und Vorsitzender der DOSB-Athletenkommission, hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. „`Team Deutschland` gefällt mir richtig gut. Das Logo hat einen hohen Wiedererkennungswert, und damit sind wir auch zwischen den Spielen als Mannschaft erkennbar. Ich glaube, das wird richtig gut“, sagt Hartung.
 
Amelie Kober hat beim Markenprozess ebenfalls mitgewirkt: „Es war super spannend, die Entstehung von `Team Deutschland` begleiten zu können. Vom ersten Interview bis hin zum neuen Logo – und der Höhepunkt kommt dann hoffentlich in PyeongChang“, sagt die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin im Snowboard. „Besonders wichtig finde ich, dass das Thema Fairplay so eine große Rolle spielt. Erfolgreich sein, bedeutet fair zu sein. Und das trifft voll auf Team Deutschland zu.“

Die Spiele in PyeongChang hat auch Lisa Zimmermann, Weltmeisterin im Ski-Freestyle, fest im Blick: „´Team Deutschland´ stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt, es verbindet und motiviert zugleich, das große Ziel Olympische Spiele zu erreichen. Das wäre eine Riesensache, wenn ich mit dem neuen Logo auf der Bekleidung in PyeongChang bei der Eröffnungsfeier ins Stadion laufen könnte.“

Auch Felix Loch, dreifacher Olympiasieger im Rodeln, freut sich über das neue Erscheinungsbild von Team Deutschland: „Ich finde es super, dass wir durch ´Team Deutschland´ stärkere Sichtbarkeit nach außen bekommen. Ich bin stolz, Teil dieser super Truppe zu sein.“

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschreibt die Ziele der neuen Marke so: „Unsere Athletinnen und Athleten sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern verkörpern als Sympathieträger und Vorbilder auch die Werte, die unseren Sport ausmachen und die in unserer Gesellschaft zählen. Das haben sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Rio eindrucksvoll gezeigt. Wir wollen unsere Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Haltung in der deutschen Öffentlichkeit noch bekannter machen. Von einem starken ´Team Deutschland´ werden langfristig sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport profitieren.“

Doch nicht nur die olympischen Athletinnen und Athleten vereinen sich unter „Team Deutschland“, stellt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, in Aussicht: "Die Paralympische Mannschaft ist Bestandteil dieses Projektes und wird demnächst unter dem gleichen Kommunikationsdach auftreten. Mit der Teilhabe am Team Deutschland unterstreichen wir die im Leistungssportkonzept festgeschriebene Gleichrangigkeit von olympischen und paralympischen Athleten."

www.dosb.de