Kanu - Rennsport - Neuigkeiten

Andreas Dittmer startet Trainerlaufbahn in Kanada
01.12.2017

Der dreimalige Olympiasieger und achtfache Weltmeister im Canadier Andreas Dittmer verstärkt künftig zusammen mit dem früheren Weltklasse-Kajakfahrer aus Schweden Anders Gustafsson das Trainerteam der Nationalmannschaft Kanadas.

Andreas Dittmer startet Trainerlaufbahn in Kanada
v. l.: A. Dittmer, G. Barton, A. Gustafsson © J. Verret

Wie der kanadische Verband Canoe Kayak Canada (CKC) am Montag mitteilte, wird Anders Gustafsson Cheftrainer des kanadischen Nationalteams, Andreas Dittmer zeichnet künftig für die Canadier-Herren verantwortlich. Der 45-jährige ehemalige Neubrandenburger, der nach den Olympischen Spielen in Peking 2008 seine aktive Laufbahn beendete und danach eine Tätigkeit in der Sportförderung  beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband aufnahm, tritt damit seinen ersten Trainerjob an. Graham Barton, Chief Technical Officer bei Canoe Kayak Canada, zeigte sich begeistert vom Potenzial der beiden neuen Mitstreiter und bezeichnete ihren Einstieg als eine „aufregende Zeit für CKC“. Die Zusage von Andreas Dittmer runde das World-Class-Coaching-Team ab, er bringe umfangreiche olympische Erfahrung mit und wisse, was nötig ist um zu gewinnen, unterstrich Barton und brachte seine Zuversicht zum Ausdruck, dass die Canadier-Herren in Tokio und Paris wieder um das Podium mitkämpfen können.

Hier die ausführliche Original-Meldung:

http://mailchi.mp/canoekayak/olympians-anders-gustafsson-and-andreas-dittmer-join-canoe-kayak-canada-coaching-team

www.kanu.de


Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !
28.11.2017

Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !

Der Landessportbund, die Ostsee-Zeitung sowie NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin rufen vom 2. Dezember 2017 bis zum 13. Januar 2018 wieder gemeinsam auf, den Sportler, die Sportlerin und das Team des Jahres 2017 in Mecklenburg-Vorpommern zu wählen.

Auf der Sportgala des Landessportbundes am 24. Februar 2018 im Radisson Blu Hotel Rostock wird das Geheimnis gelüftet.

Die Sportgala wird von der AOK Nordost und die Provinzial Brandkasse Nord unterstützt.

Sie haben zwei Möglichkeiten zur Stimmenabgabe:
• online auf www.mv-sportlerdesjahres.de
• per Coupon in der OSTSEE-ZEITUNG

Die OSTSEE-ZEITUNG und NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin bewerben die Aktion im gesamten Verbreitungs- bzw. Sendegebiet, so dass viele Bürger von der Chance erfahren, ihre „Sportlerin des Jahres", ihren "Sportler des Jahres" und ihr "Team des Jahres" mitbestimmen zu können.

Am 14. November hat die Jury nach sportlichen Kriterien Athleten für die Wahl nominiert.
Zur Jury gehören Vertreter des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Ostsee-Zeitung und des NDR Landesfunkhauses.

In der Print- und Online-Ausgabe der Ostsee-Zeitung vom 2. Dezember sowie im Internet von Landessportbund, NDR 1 Radio MV und dem Nordmagazin werden alle Kandidaten der Sportlerwahl vorgestellt.

Mit Ihrer Stimme nehmen Sie - gemäß den Teilnahmebedingungen - automatisch an der Verlosung unserer Preise teil.

Und der Hauptpreis ist in diesem Jahr eine wunderschöne Kreuzfahrt ins Baltikum auf AIDAmar.


WADA VERBOTSLISTE 2018
19.10.2017

Anti-Doping-Kampf: WADA veröffentlicht Verbotsliste 2018

18.10.2017

Die neue Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) für das Jahr 2018 ist nun veröffentlicht worden. Das gab die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) in Bonn bekannt.

Änderungen betreffen insbesondere folgende Kategorien:

·         Neu aufgenommen in Kategorie „S2. Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Substanzen und Mimetika“ sind die Wachstumsfaktoren Thymosinbeta 4 und das davon abgeleitete TB-500. Beide Substanzen sind nicht als Arzneimittel zugelassen, Thymosinbeta 4 befindet sich in klinischen Studien zur Behandlung bestimmter Augenkrankheiten.

·         Tulobuterol ist als ein weiteres Beispiel für verbotene Beta-2-Agonisten in Kategorie „S3. Beta-2-Agonisten“ genannt.

·         Glycerol, ehemals gemäß Kategorie „S5. Diuretika und Maskierungsmittel“ als Plasma-expander verboten, ist in dieser Form ab 2018 erlaubt.

·         Neu in die Kategorie „S6. b: Spezifische Stimulanzien“ hinzugefügt, ist die Substanz 1,3-Dimethylbutylamin. 1,3-Dimethylbutylamin ähnelt in seiner Struktur und Wirkung dem bereits seit einigen Jahren in der Verbotsliste genannten Methylhexanamin (= 1,3-Di-methylamylamin) und kann, wie dieses, ebenso in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein.

·         Alkohol ist ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr Bestandteil der Verbotsliste.

·         Intravenöse Infusionen sind ab 2018 in einem Volumen von 100 mL und einem zeitlichen Abstand von mindestens 12 Stunden erlaubt, wenn die enthaltenen Substanzen erlaubt sind. Bis Ende 2017 beträgt das maximal zulässige Volumen 50 mL und dieses darf frühestens nach 6 Stunden erneut verabreicht werden.

Die NADA kündigte an, die Verbotsliste 2018 und die Änderungen nun ins Deutsche übersetzen zu lassen und zum Jahreswechsel auf der NADA-Homepage zur Verfügung zu stellen. Die englische Version der Verbotsliste 2018, ebenso wie die Erläuterungen zu den wichtigen Änderungen der neuen Verbotsliste und das Monitoring Program finden sich Opens external link in new windowonline.

(Quelle: NADA)


WADA-VERBOTSLISTE 2018
10.10.2017


www.leichtathletik.de/news/news/detail/wada-veroeffentlicht-verbotsliste-fuer-2018/

Neubrandenburger Kanu-Nachwuchs "paddelt" vorn mit
18.09.2017

Olympic Hopes Racice: Erneuter Medaillenregen für den DKV-Nachwuchs

Am zweiten Wettkampftag der Olympic Hopes-Wettbewerbe in Racice paddelten die 15- bis 17-jährigen Nachwuchsathleten des DKV bei 31 Finalteilnahmen 16 Mal aufs Podest. Sie erkämpften damit in den 500m-Finals am heutigen Tag eine Medaille mehr als gestern über 1000m, verbuchten allerdings mit viermal Gold und je sechsmal Silber und Bronze zwei Siege weniger als am Vortag.

Am erfolgreichsten erwiesen sich heute mit Abstand die Kajak-Herren, sie brachten es allein auf drei Siege. So gewann Moritz Florstedt (Magdeburg) im K1 der 16-Jährigen und zusammen mitJonas Schmitt (Potsdam), Lion Waurich und Moritz Wehlend (beide Dresden) auch im K4 über 500m. Für den dritten Sieg sorgten Nico Knop (Neubrandenburg) und Tobias Heuser (Oberhausen) im K2 der Junioren. Tobias Heuser holte zudem mit Tom Maaßen (Duisburg), Jack Gries (Essen) und und Thorben Iltz (Lünen) Silber im K4. Ebenfalls Silber gab es für Tom Maaßen und Jack Gries im K2 vor dem zweiten deutschen Boot mit Elias Kurth (Potsdam) und Moritz Wenzel (Magdeburg) auf dem Bronzerang.

Sieg Nummer vier am heutigen Tag ging auf das Konto von Josefine Landt (Neubrandenburg) im K1 der 16-jährigen Damen. Eine weitere Einer-Medaille steuerte Wiebke Glamm (Neubrandenburg) mit Bronze im K1 der weiblichen Jugend AK 15 bei und zusammen paddelten beide mit Stine Noack (Potsdam) und Josefin Bergmann (Magdeburg) ebenfalls zu Bronze. Außerdem erkämpften Stine Noack und Franziska Kuckelkorn (Bochum) im K2 der Juniorinnen sowie Mirijam Uhe (Berlin) und Lisa Marie Kieschnick (Dresden) im K2 der weiblichen Jugend jeweils Silber. Ebenfalls Silber holte bei den Canadier-Damen die Doppelsiegerin vom Vortag Isabelle Zanin(Potsdam) im C1 der 15-jährigen Damen. Patricia Schwarz (Potsdam) im C1 und zusammen mit Ricarda Fleckenstein (Leipzig)auch im C2 der Juniorinnen sowie Lina Bielicke (Neubrandenburg) im C1 der 16-jährigen Damen paddelten auf den Bronzerang. Im Canadier der Herren sorgte Tom-Lucas Hinz (Potsdam) mit Silber im C1 der 16-Jährigen für die einzige Medaille am heutigen Tag.

Text: H.-P. Wagner, Foto: Tina Schmidt

Komplette Ergebnisse:http://sportis.cz/admin/data/prilohy/2017/ohnadeje/results_saturday.pdf

Weitere Infos: https://www.canoeracice.com/en/11-news/291-olympic-hopes-in-racice


Kanu-Olympiasieger Martin Hollstein und Co. bei nationaler WM-Quali gefordert
05.05.2017

Nationale WM-Qualifikation geht in die entscheidende Runde

An diesem Wochenende trifft sich die DKV-Rennsportelite zur 2. Ranglistenregatta erneut am Beetzsee in Brandenburg. In weiteren Entscheidungen über 200, 500 und 1000m wird sich zeigen, wer sich Hoffnungen auf eine Nominierung für die Weltcup-Mannschaft für Szeged machen darf.

Beste Voraussetzungen dafür haben sich bei der 1. Ranglistenregatta vor knapp zwei Wochen an gleicher Stätte vor allem die Olympiastarter von Rio geschaffen. So führen im Kajak der Damen Tina Dietze (Leipzig) und im Canadier der Herren Stefan Kiraj (Potsdam) jeweils die Kurz- und Mittelstreckenrangliste an. Aussichtsreich platziert sind bei den Damen ferner Katharina Köther (Essen), Tabea Medert (Potsdam), Melanie Gebhardt (Leipzig), Franziska Weber (Potsdam) und Steffi Kriegerstein (Dresden). Bei den Canadiern befinden sich Jan Vandrey (Potsdam), Yul Oeltze (Magdeburg) und Tim Hecker (Berlin) hinter Stefan Kiraj in aussichtsreicher Position.

Im Kajak der Herren steht Ronald Rauhe (Potsdam) nach zwei Siegen an der Spitze der Kurzstreckenrangliste und Tom Liebscher (Dresden) hat die Führung in der Mittelstreckenrangliste inne. In guter Position sind außerdem Max Lemke (Mannheim), Timo Haseleu (Potsdam) und Max Zaremba (Potsdam) in der Kurz- sowie Max Rendschmidt (Essen) und Lukas Reuschenbach (Oberhausen-Sterkrade) in der Mittelstreckenrangliste.

Die Olympia-Medaillengewinner Sebastian Brendel (Potsdam), Max Hoff (Essen) und Sabrina Hering (Hannover) hatten die 1. Ranglisten- regatta aus Krankheitsgründen nicht bzw. nicht komplett absolviert. Mit ihnen dürfte nun bei der 2. Qualifikation ebenfalls zu rechnen sein.

Im Canadier der Damen liegt Annika Loske (Potsdam) derzeit vor ihrer Klubkameradin Ophelia Preller und Sophie Koch (Karlsruhe) in Front.

Die ersten Entscheidungen über 500m stehen am Samstag ab 13.30 Uhr auf dem Programm. Am Sonntag werden ab 10.15 Uhr die Entscheidungen über 200m ausgetragen und den Abschluss bilden ab 14.15 Uhr die Finals über 1000m der Kajak- und Canadier-Herren. Gleichzeitig tragen in Brandenburg auch die DKV-Junioren sowie die Parakanuten ihre Qualifikationsrennen aus.

Der Ausrichter der 2. Ranglistenregatta hat angekündigt, die Ergebnisse zeitnah auf der Homepage http://www.brandenburger-regatten.de/kanu-rennsport-main.html zu veröffentlichen.

www.dkv.de


Olympia: Bridgestone Deutschland startet Kommunikationskampagne
28.04.2017

Sportdeutschland bewegt sich

Hier ist der Link zum Thema:

https://www.egalwaskommt.de/

Olympia: Doppelvergabe "nun wahrscheinlicher"
23.02.2017

 Dem IOC gehen die Olympia-Kandidaten aus

Der Rückzug Budapests als Bewerber für Olympia 2024 ist ein erneuter Schlag für das IOC und nährt die Spekulationen um eine Doppelvergabe der Spiele 2024 und 2028.

Wieder ein Korb für das IOC, doch dieses Mal dürfte sich der Frust in Grenzen halten. Denn sollte das Internationale Olympische Komitee am 13. September die Sommerspiele 2024 und 2028 tatsächlich in einem Zug vergeben, hätte Budapest eh keine Rolle gespielt. Hierfür sind Paris und Los Angeles vorgesehen.

Und dennoch ist der Rückzug von Budapest bitter. Nach Boston, Hamburg und Rom sprang nun schon der vierte Kandidat ab. Jeder Rückzug stellt die olympische Idee in Frage. Das IOC wollte den Vorgang nicht kommentieren. Man warte ab, bis man eine offizielle Mitteilung des Nationalen Olympischen Komitees Ungarns erhalte, hieß es.

"Entscheidung negativ für IOC"

"Natürlich ist diese Entscheidung negativ für das IOC", sagte IOC-Ehrenmitglied, Walther Tröger. Die Argumente der Olympia-Gegner machten eins klar, "man vertraut der Agenda von IOC-Präsident Thomas Bach nicht, vor allem in der Frage, wie das IOC mit seinen Bewerbern umgeht", sagte der 88-Jährige.

Besonders bitter: Wieder scheiterte eine Bewerbung an der Meinung der Bürger. Eine Gruppe von Aktivisten hatte in der ungarischen Metropole über 250.000 Unterschriften gesammelt und damit ein Bürgerreferendum erzwungen. Darauf wollten sich die Politiker um Ministerpräsident Viktor Orban nicht mehr einlassen - hätte es doch eine krachende Niederlage gegeben.

Los Angeles und Paris favorisiert

So verbleiben nur noch Paris und Los Angeles im Rennen, beide wie gemacht für eine Doppelvergabe auf der IOC-Session am 13. September in Lima. Paris könnte für 2024 den Zuschlag erhalten, LA für die Spiele vier Jahre später. "Es ist nun wahrscheinlicher, dass man beide Spiele zusammen vergibt", sagte Sportökonom Wolfgang Maennig.

Wie der Ruder-Olympiasieger von 1988 glaubt, könne es sich das IOC bei einer Abstimmung für 2024 nicht erlauben, eine dieser wichtigen Städte durchfallen zu lassen. "Dieser Kandidat schmollt und kommt für 2028 nicht wieder", so Maennig.

Nach Einschätzung von Tröger hatte die Debatte um die Doppelvergabe einen negativen Einfluss auf Budapest. "Das ist ein Verlierer, der aus der politischen Lage und aus der Diskussion um die Doppelvergabe entstanden ist", sagte Tröger. Dass der Name der ungarischen Hauptstadt in der Debatte nie eine Rolle gespielt hat und nur immer Los Angeles und Paris genannt wurden, hätte "den letzten Ausschlag für das Nein gegeben".

Absage-Flut stellt IOC vor Probleme

Die Liste der Rückzieher-Städte ist mittlerweile lang und stellt das IOC und seine Reformbemühungen in kein gutes Licht. Auch vor den Winterspielen 2022, die in Peking stattfinden, hat es in München, Krakau, Lemberg und Stockholm vier Aussteiger gegeben. Am Ende blieben mit Peking und Almaty/Kasachstan gerade mal zwei Kandidaten über - wie nun auch für 2024.

"Was passiert eigentlich, wenn noch einer der beiden Kandidaten zurückzieht. Gar nicht auszudenken", meinte Tröger und sprach einen wunden Punkt an. Maennig findet zumindest den Gedanken nicht völlig abwegig. "Auch in Paris gibt es eine große Mehrheit gegen Olympia", sagte der Experte: "Doch dort verzichten sie auf ein Referendum - zum Glück für die olympische Familie."

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McLaren-Bericht: Hörmann will Klarheit
23.02.2017

Alfons Hörmann fordert Klarheit in Sachen McLaren-Bericht

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erneut zeitnah Konsequenzen aus dem Bericht des WADA-Sonderermittlers Richard McLaren gefordert.

 "In den nächsten vier bis sechs Monaten muss in Sachen McLaren-Bericht Klarheit geschaffen sein, sonst entsteht wie vor Rio wieder ein zu großer Zeitdruck für die dringend notwendigen Entscheidungen auf internationaler Ebene", sagte Hörmann im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

 Große Hoffnungen verbindet der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes mit der Analyse des Berichts jedoch nicht. "Ich hoffe, dass diesmal konsequent gehandelt wird, aber aufgrund der juristischen Faktenlage ist zu befürchten, dass mehr russische Athleten in Südkorea dabei sein werden, als uns lieb sein kann", sagte Hörmann.

 Vor den Spielen im vergangenen Sommer hatte der erste Teil des McLaren-Berichts im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) staatlich gestütztes Doping in Russland nahegelegt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verzichtete auf den Ausschluss Russlands und überließ die Entscheidung über mögliche Sperren den Weltverbänden, in Rio gingen letztlich fast 300 russische Athleten an den Start. Der zweite McLaren-Report bestätigte die ersten Erkenntnisse. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

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Olympiamannschaft wird zu „Team Deutschland“
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Am 9. Februar 2018 werden die deutschen Wintersportlerinnen und -sportler in PyeongChang unter neuem Namen, mit neuem Logo auf der Brust und mit einer klaren Haltung in die 23. Olympischen Winterspiele starten.

 

 

Team D ist das neue Markenzeichen der deutschen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer. Logo: DOSB

Das „Team Deutschland“ ist aber weit mehr als die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Ab sofort findet die Kommunikation rund um die olympischen Athletinnen und Athleten unter dieser Klammer statt – auch in der Zeit zwischen den Spielen. So unterschiedlich und heterogen die Athletinnen und Athleten aus den verschiedenen Sportarten auch sind, sie haben dasselbe Ziel vor Augen: als Teil von „Team Deutschland“ die magischen Momente erleben, die es nur bei Olympischen Spielen gibt. Dafür gehen sie täglich an ihre Grenzen und wachsen nicht nur während der Olympischen Spiele, sondern jeden Tag über sich hinaus – stets fair und mit Respekt.

Diese Haltung spiegelt sich im neuen Logo von Team Deutschland wieder: Der Fokus liegt auf dem D in Nationalfarben, dessen Geradlinigkeit die klare Positionierung für fairen und sauberen Sport symbolisiert, das durch seine fließenden, runden Formen aber auch Dynamik sowie Sympathie, Emotionalität und Freude am Sport ausdrückt. Gleichzeitig stellt das neue Logo das Team selbst optisch klar in den Mittelpunkt und würdigt dessen herausragende Leistung.

Moritz Fürste, Doppel-Olympiasieger im Hockey, der den Prozess als Direktor Sportmarketing der Agentur thjnk begleitet hat, freut sich über das Ergebnis: „Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die Marke `Team Deutschland` zu entwickeln, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und dem Ganzen ein neues Gesicht zu geben, das widerspiegelt, was uns als Team ausmacht. Wir arbeiten hart für unsere persönlichen Erfolge, spielen aber immer fair. Wir respektieren unsere Gegner und machen unsere Fans stolz, indem wir immer wieder über uns hinauswachsen. Und das das ganze Jahr über, nicht nur bei Olympischen Spielen.“

Auch zahlreiche weitere Athletinnen und Athleten waren in den Prozess eingebunden, der im März 2016 begann. In die qualitative Marktforschung, umgesetzt vom rheingold Institut Köln, und in prozessbegleitende Feedbackgespräche wurden Sommersport- und Wintersportathleten, erfahrene Olympiateilnehmer und Nachwuchsathleten, Mannschafts- und Einzelsportler, männlich und weiblich, mit einbezogen. Zudem wurden Aussagen von Sportlerinnen und Sportlern in Interviews oder in den sozialen Netzwerken berücksichtigt. Im Herbst 2016 wurden ca. 500 Athletinnen und Athleten (Olympiateilnehmer/innen Rio und Sotschi) zur Positionierung befragt. Von 160 Athletinnen und Athleten, die sich beteiligten, gaben 93 Prozent an, sich mit der Positionierung stark oder sehr stark (75 %) zu identifizieren. Das Logo entstand auf dieser Grundlage durch die loved GmbH.

Säbelfechter Max Hartung, Olympiateilnehmer und Vorsitzender der DOSB-Athletenkommission, hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. „`Team Deutschland` gefällt mir richtig gut. Das Logo hat einen hohen Wiedererkennungswert, und damit sind wir auch zwischen den Spielen als Mannschaft erkennbar. Ich glaube, das wird richtig gut“, sagt Hartung.
 
Amelie Kober hat beim Markenprozess ebenfalls mitgewirkt: „Es war super spannend, die Entstehung von `Team Deutschland` begleiten zu können. Vom ersten Interview bis hin zum neuen Logo – und der Höhepunkt kommt dann hoffentlich in PyeongChang“, sagt die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin im Snowboard. „Besonders wichtig finde ich, dass das Thema Fairplay so eine große Rolle spielt. Erfolgreich sein, bedeutet fair zu sein. Und das trifft voll auf Team Deutschland zu.“

Die Spiele in PyeongChang hat auch Lisa Zimmermann, Weltmeisterin im Ski-Freestyle, fest im Blick: „´Team Deutschland´ stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt, es verbindet und motiviert zugleich, das große Ziel Olympische Spiele zu erreichen. Das wäre eine Riesensache, wenn ich mit dem neuen Logo auf der Bekleidung in PyeongChang bei der Eröffnungsfeier ins Stadion laufen könnte.“

Auch Felix Loch, dreifacher Olympiasieger im Rodeln, freut sich über das neue Erscheinungsbild von Team Deutschland: „Ich finde es super, dass wir durch ´Team Deutschland´ stärkere Sichtbarkeit nach außen bekommen. Ich bin stolz, Teil dieser super Truppe zu sein.“

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschreibt die Ziele der neuen Marke so: „Unsere Athletinnen und Athleten sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern verkörpern als Sympathieträger und Vorbilder auch die Werte, die unseren Sport ausmachen und die in unserer Gesellschaft zählen. Das haben sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Rio eindrucksvoll gezeigt. Wir wollen unsere Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Haltung in der deutschen Öffentlichkeit noch bekannter machen. Von einem starken ´Team Deutschland´ werden langfristig sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport profitieren.“

Doch nicht nur die olympischen Athletinnen und Athleten vereinen sich unter „Team Deutschland“, stellt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, in Aussicht: "Die Paralympische Mannschaft ist Bestandteil dieses Projektes und wird demnächst unter dem gleichen Kommunikationsdach auftreten. Mit der Teilhabe am Team Deutschland unterstreichen wir die im Leistungssportkonzept festgeschriebene Gleichrangigkeit von olympischen und paralympischen Athleten."

www.dosb.de