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Wasserspringen: Rostocker Tim Pyritz für Jugend-EM und WM der Wasserspringer qualifiziert


Rostock Der eine, Maxim Jerjomin, hat im Kunstspringen vom Dreimeterbrett die Medaille, der andere, Tim Pyritz, die begehrte Fahrkarte zur Europa- und Weltmeisterschaft. Möglich machte das der Qualifikationsmodus für Helsinki und Tuscon. Der dritte Rostocker Sören Jung, in der Meisterschaftsentscheidung auf Platz vier einkommend, fehlte der entsprechende Schwierigkeitsnachweis, sodass Pyritz von Rang sieben vorrückte und das Feld er sechs zugelassenen Aktiven um das Ausspringen der Tickets komplettierte.
Und Tim Pyritz hatte doppeltes Glück: seine 215,90 Zähler aus der Pflicht wurden mit in die restlichen fünf zu absolvierenden Kürsprünge übernommen.

„Nach den blöden Fehlern im Kampf um den Titel wollte ich mich nicht unter Druck setzten, eher locker durchspringen“, beschrieb der Hansestädter seine Taktik und war nach Absolvierung je eines Sprunges aus der Serie der Salti vorwärts, rückwärts, Auerbach, Delfin und Schrauben froh: „Es hat gereicht. Insgesamt aber ein seltsamer Wettkampf.“

Das kann nur bestätigt werden, wenn allein nur auf die zweieinhalbfachen Rückwärts- und Auerbachsalti geblickt wird. 43,50 brachte der 205 im Titelkampf, gar 70,50 Zähler im Kampf um den internationalen Einsatz ein. Beim 305 (Auerbach) lautete das Verhältnis 13,50 (mit doppeltem Anlauf) : 64,50. „Bei beiden Ticketinhabern, Martin Wolfram aus Dresden und Tim gibt es noch einige Reserven“, konstatierte Nachwuchs-Bundestrainer Frank Taubert.

Während Pyritz die EM- und WM-Qualifikation mit 537,35 Punkten vor Wolfram (530,05) für sich entschied, musste Rostocks Bronze-Medaillengewinner Maxim Jerjomin mit 474,25 und Platz 5 zufrieden sein.





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