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Wasserspringen: 55.Internationaler SPRINGERTAG ein sportliches TOPEVENT der Wasserspringer


ROSTOCK - Gestern Mittag in der Schwimmhalle Neptun: Immer wieder "krachen" Salti vom Turm oder Drei-Meter-Brett ins Wasser. Applaus brandet auf, als das deutsche Synchron-Duo Pawel Rozenberg/Sascha Klein vom "Dreier" den Schraubensalto akkurat in Synchronität und Ausführung förmlich ins Wasser zelebriert - das war eine glatte Trainings-10 wert. Beifall dafür gab es selbst von Australiens Turm-Olympiasieger 2008 Matthew Mitcham.

Das war so recht nach dem Geschmack von Springertags-Präsident Rainer Milles: "Der 55. Internationale Springertag verspricht erneut ein Highlight zu werden, treffen doch im ersten FINA Grand Prix allein sieben Edelmetallgewinner von Peking 2008 sowie aktuelle Weltmeister aufeinander. Trotz des dichten Terminkalenders hat das Event seine Anziehungskraft einmal mehr unter Beweis gestellt."

21 Länder können die Organisatoren um Andreas Kriehn von Freitag bis Sonntag begrüßen. "Lediglich Malaysia musste aufgrund des Pilotenstreikes der Lufthansa absagen. Da war absolut keine geeignete Flugvariante zu finden", ärgerte sich Kriehn.

Überhaupt wurde durch den Streik so einiges durcheinander gewirbelt. "Ich muss mich beim Intercity-Hotel für dessen schnelle Reaktion bedanken. Seit voriger Woche haben wir allein 15 Änderungslisten der Hotelbuchung abgegeben. Immer reagierten die Mitarbeiter problemlos. Ein Dank auch an die RSAG in Sachen Transportwünsche", sagte Kriehn.

Wenn es dennoch Schwierigkeiten gibt, dann betrifft das - zumindest nach gestrigem Stand - den mit Schlag-

löchern übersäten Parkplatz vor der Halle. Wehe, wenn sich da einer der hochdekorierten Springer verletzt oder Besucher zu Schaden kommen. Journalist Jürgen Rösler, auch Mitarbeiter der NNN, hatte zweifelsfrei Recht: "Das wäre der Veranstaltung unwürdig."

Der entsprechend angebrachte Kritikpunkt soll durch die Stadt aus der Welt geschaffen werden. Siegfried Schwatke vom Sportamt reagierte, erklärte nach Rücksprache: "Mittwoch in den frühen Morgenstunden soll der Platz beräumt werden." Heute ist nämlich Hauptanreisetag. Gestern gaben bereits sechs Länder, darunter Australien, Kanada und Neuseeland, ihre Trainings-Visitenkarte ab. Auch das deutsche Team "trudelte" ein. Die Aachener waren die Ersten, probten unter Anleitung von Coach Boris Rozenberg. Der kündigte an: "2010 können wir noch an neuen Sprüngen

arbeiten, den Schwierigkeitsgrad aufstocken." Die Duelle seines Duos Rozenberg/Klein mit den Olympiasiegern Mitcham und Kai Qin (China) auf der Basis der aktuellen Sprungserien werden eine erste Standortbestimmung sein.
Bern-Dieter Herold Text und Bild unter www.nnn.de





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